Montag, 18. Juni 2018

Rezension  zu „Greystar 1 – Der junge Magier“

„Greystar 1 – Der junge Magier“ ist der Auftakt einer neuen Spielbuch Reihe aus der Feder der Autoren Ian Page und Joe Dever.

Der Aufbau hier ist typisch für Spielbücher. Allerdings gibt es hier zu Anfang direkt schon mal eine bunte Karte auf der man seinen Weg verfolgen kann. Anschließend folgen die Aktionsblätter, die Vorgeschichte, die Spielregeln und was sonst noch wichtig erscheint. Am Ende findet man dann auch noch die Kampf- und Zufallstabelle.

Auf Seite 37 kann man sich dann auch schon wagemutig in das Abenteuer stürzen. Das Buch besteht auch gleich aus zwei Abenteuern, durch die man sich kämpfen kann.

Ich finde das sehr praktisch, ansonsten wäre es eine ganz schöne Blätterei, wenn man sich durch das komplette Buch auf einmal kämpfen müsste. So kann man sich erst einmal in der einen Hälfte austoben und anschließend die zweite Hälfte angehen.

An sich bin ich wie immer begeistert von solchen Büchern. Ich liebe Spielbücher und wusel gerne durch die Geschichten. Was ich immer dazu sagen muss, ich schreibe nie in diese Bücher. Ich habe immer Blätter und Stifte parat liegen, damit es nachher im Buch keine Schmiererei gibt. Ich mag es zum einen nicht, wenn man in Bücher schreibt und zum anderen ist es so leichter zu handhaben. Ich notiere mir auch immer die Zahlen, wo ich gerade vorbei laufe, falls mir mal mein Lesezeichen heraus fällt, ist es so einfacher, wieder den Faden zu finden.

Es hat mir wieder richtig Spaß gemacht, zwischen den „normalen“ Büchern wieder so ein wirres Buch zu lesen. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, der gerne Spielbücher mag oder gerne einfach mal testen möchte.


5 / 5 Sterne


Rezension zu „Der Nekromant – Totennacht“

Conor ist anders … die Welt ist anders. Die Welt hat sich verändert. Aus Menschen haben sich mittlerweile auch andere Wesen entwickelt. Viele verschiedene Wesen.

Conor ist zwar optisch noch ein Mensch, aber trotzdem anders, als die anderen. Er ist ein Nekromant und kann Tote erwecken. Selbst ist er allerdings auch todkrank und kann sich nur mit sehr teuren Medikamenten am Leben erhalten. Zumal der Einsatz seiner Fähigkeiten sehr an seiner Lebensenergie saugt.

Es gibt zwar viele verschiedene Magier, die auch zu bestimmten Häusern gehören, jedoch will keiner etwas mit den Nekromanten zu tun haben. So trifft er auf Danelle, die Söldnerin, die ihn aufnimmt und in ihre Geschäfte einbindet.

Eines Tages erhalten sie einen sehr lukrativen Auftrag. Doch noch wissen die beiden nicht, welchen mächtigen Gegnern sie gegenüber stehen.

„Der Nekromant – Totennacht“ ist der erste Teil der Nekomanten Reihe aus der Feder des Autors M. R. Forbes.

Das Cover ist schon mal der totale Hingucker. Das blaue Bild mit der roten Hand finde ich einfach gelungen.

Die Geschichte hinter dem Cover finde ich einfach genial. Sie ist so viel anders, als die meisten Fantasy Geschichten. Stecken in den anderen Büchern immer niedliche Frauen, selbstverliebte Männer und Schönheit sowie viel Liebe drin, ist hier fast das Gegenteil vorhanden.

Conor ist nicht gerade der stahlende Held. Er ist krank und seine Fähigkeiten sind auch nicht gerade nett. Was er dann teilweise mit den auferstandenen Toten macht, ist sehr schwarzer Humor. Also genau meiner.

Dazu finde ich sympathisch, dass Conor nicht der Superheld schlechthin ist. Er schafft es immer wieder in offensichtliche Fallen zu tappen und muss dann zusehen, wie er wieder glimpflich dort raus kommt. Es macht die Figur einfach ehrlicher.

Dazu kommt dann der Aufbau dieser Welt. Ich fand sie faszinierend mit ihren Ideen und Reichtum an Wesen. Dazu auch recht düster ohne hoffnungslos zu wirken.

Mir hat der Auftakt sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe.

Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen, vor allem an Leser, die gerne mal ohne Liebesstory und Blingbling auskommen möchten.


5 / 5 Sterne


Rezension zu „Mord im Pfarrhaus“

Inspector Wexford ist eigentlich in seinem Ruhestand angekommen. Doch zu Hause ist es durch die Putzfrau manchmal kaum auszuhalten. Kann sie doch nie still sein und muss in einem weg immer Reden.

Da kommt es Wexford gerade Recht, dass sein alter Kollege anruft und fragt, ob er mit zu einem neuen Tatort kommen will.

Natürlich will Wexford und macht sich sofort auf den Weg. Der Tatort liegt im Pfarrhaus in Kingsmarkham. Sie Tote ist Reverend, eine halb Inderin und dazu auch noch allein erziehende Mutter.

Vieles weist darauf hin, dass die Frau im Ort nicht gerne gesehen wurde. Zu anders war die Dame und nicht passend für den Beruf, bzw. die Berufung.

Wexford entdeckt so einiges, was im Argen liegt.

„Mord im Pfarrhaus“ ist der 25. Band der Wexford Reihe aus der Feder der Autorin Ruth Rendell.

Das Cover sprach mich direkt an. Die Inhaltsangabe versprach mir ein spannendes Buch. Bekommen habe ich leider alles andere, als erwartet.

Zuerst habe ich im Nachhinein erfahren, dass dies bereits der 25. Band einer Reihe ist. Ok, man kann ihn auch lesen, ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben. Trotzdem würde ich mir wünschen, wenn Verlage es hinbekämen, dass auf den Büchern steht, welcher Teil es von einer Reihe ist. Meistens steht ja noch nicht einmal drauf, dass es ein Teil einer Reihe ist. So bin ich hier ja schon mal schlauer gewesen. Anscheinend gehen die Verlage davon aus, dass jeder Leser weiß, dass es sich um eine Serie handelt, vor allem, wenn sie so hochgelobt wird.

Auch wenn auf dem Rücken geworben wird „Eine der besten, packendsten Krimiserien des Genres“ The Washingotn Post, habe ich das Buch erst gar nicht zu Ende gelesen.

Der Inhalt ist so hanebüchend, dass ich mir die Hälfte des Buches erspart habe. Und damit erwähne ich noch nicht einmal groß die furchtbar nervige Putzfrau. Die Hälfte der Gespräche von ihr habe ich von Anfang an übersprungen.

Schlimmer als die Putzfrau Maxine war Wexford und die Story selbst. Manchmal frage ich mich wirklich, in welcher Welt die Autoren leben und was sie versuchen, den Lesern aufzubinden.

Wexford ist Inspector a.D. Seine Kollegen sind so dumm und nichts könnend, dass das erste, was sie bei einem Mord tun ist, ihren alten Chef anzurufen und ihn mit zum Tatort zu nehmen. Da fang ich ja schon an, mit den Augen zu rollen. Irgendwie hatte ich mir gedacht, Wexford kommt später zu dem Fall oder denkt eben selbst darüber nach. Aber doch nicht, dass er gleich von Anfang an angerufen und eingeladen wird, sich die Leiche mordfrisch anzugaffen.

Dazu kommt, dass Wexford vom Tatort einen Brief aus einem Buch stiehlt und anschließend gleich mal selbst zu Personen fährt und die verhört. Sorry, da fängt mir mein Hirn zu bluten an.

Wexford steckt es dann irgendwann seinem Ex-Kollegen Burden. Was dann im Satz von seinem Kollegen auf Seite 66 endet: „Ich weiß, ich hab’s gesehen. Wo ist das Problem?“. Wo das Problem liegt? Da kann ich doch nur mit dem Kopf schütteln.

Viel weiter bin ich in dem Buch dann auch nicht gekommen. Für solche Lektüren ist mir meine Lesezeit dann wirklich zu Schade.

Bis zu der Stelle, an dem ich den Krimi dann beendet habe, fand ich die Spannung auch sehr fade. Das Buch konnte mich mit nichts packen. So war mir am Ende dann auch die Auflösung des Falles egal und ich hab nicht einmal das letzte Kapitel gelesen um zu wissen, wer denn der Mörder war.

Es gibt bestimmt viele Leser und Fans der Serie, die das Buch am Ende absolut genial finden. Ich auf jeden Fall nicht. Und weiter empfehlen kann ich es eigentlich auch nicht. Ich wüsste keinen Punkt, den ich positiv erwähnen könnte. Wenn Krimis so weit von der Realität entfernt geschrieben werden, ist das nicht gerade mein Ding. Klar wird von Autoren vieles gerade gebogen und vieles ist auch nicht der Realität entsprechend. Aber hier wird echt mit dem Panzer in der Garage des Minis geparkt und so etwas nervt mich einfach nur.


1 / 5 Sterne


Samstag, 9. Juni 2018

Rezension zu „Lübsche Wut“

Kriminalhauptkommissar Birger Andresen wird in die JVA Lauerhof gerufen. Man kann es kaum glauben. Doch der bekannteste Insasse Ralf Blum soll sich selbst ermordet haben. Man mag es kaum glauben. Seit über 30 Jahren sitzt Blum in Haft, weil er einen kleinen Jungen missbraucht und ermordet hat.

Andresen und seine Kollegin Berg glauben jedoch nicht an einen einfachen Suizid. Und fangen an zu ermitteln. Weit kommen die beiden jedoch nicht, da sich gleich das LKA einbringt und den beiden jegliche Ermittlung untersagt.

Andresen und Berg lassen sich jedoch von ihren eigenen Ermittlungen nicht abbringen und stechen damit in mehr als nur ein Hornissennest.

„Lübsche Wut“ ist der siebte Fall von Birger Andresen aus der Feder des Autors Jobst Schlennstedt.

Der Krimi ist der erste Fall von Andresen den ich gelesen habe. Rein vom Cover und der Inhaltsangabe kommt man leider nicht darauf, dass es bereits der siebte Teil einer Serie ist. Für den Falls selbst ist es nicht relevant. Für das Privatleben von Andresen müsste man schon etwas mehr wissen, um alles genau zu verstehen. Da mich aber das Privatleben von Ermittlern nicht interessiert, war es mir hier also fast egal. Zumal ich eh viele Stellen übersprungen habe, da mich zB nicht interessierte, wo Andresen mit seiner neuen Freundin Urlaub machen möchte.

Den Fall selbst fand ich sehr interessant. Zumal es schon mehr als glücklich laufen müsste, um die Parallelen so laufen zu lassen. Aber nun gut, der Fall selbst war recht gut gestrickt.

Mit Andresen bin ich überhaupt nicht klar gekommen. Für mich ist er ein absolut unsympathischer, selbstverliebter und hochnäsiger Mensch. Alleine wie er mit seinem erwachsenen Sohn umgeht, ging bei mir gar nicht. Anstatt bei sich selbst mal nach Fehlern zu suchen, fährt er seinen Sohn an. Und mit dem Rest der Menschheit ging er auch nicht besser um.

Sympathisch war mir da eher Jörg Prange. Der ja leider am Ende auch nicht gut weg kam. Da wurde er ja auch leider ziemlich dumm und nichts könnend dahin gestellt. Und ganz klar, dass Andresen dann auch noch gut nachtreten musste.

Die Zwischengeschichten von Winter und Hansen habe ich nicht ganz verstanden. Das liegt wohl daran, dass ich nicht alle Fälle gelesen habe. Zumal ich die zwei Personen zeitweise nicht auseinander halten konnte.

Da mir der Fall soweit gefallen hat, ich es auch toleriere, wenn mir ein Charakter nicht gefällt und das auch noch konsequent durchgezogen wird, bekommt der Krimi bei mir trotzdem noch 4 anstatt 3 Sterne.


4 / 5 Sterne


Rezension zu „Jurassic Park – HB“

Der Milliardär John Hammond hat eine gewaltige Vision. Er will Dinosaurier wieder auferstehen lassen. Durch sein Geld hat er auch erfolgt und will einen Dino Park eröffnen.

Doch kurz vor Eröffnung scheinen die Aktionäre nicht mehr ganz sicher zu sein, ob der Park auch wirklich sicher ist.

Hammond lädt die zwei Paläontologen Dr. Alan Grant und seine Kollegin Dr. Ellie Sattler, sowie den Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm ein, den Park zu inspizieren. Ebenso lädt Hammond seine zwei Enkelkinder Lex und Tim in den Park ein um zu sehen, wie er auf Kinder wirkt.

Während die Leute eine Führung mit Elektroautos durch den Park antreten stiehlt der Computer Programmierer Nedry Dinosaurier Embryos um sie einer Konkurrenz Firma zu verkaufen.

Durch diese Tat schaltet Nedry die Sicherheitszäune ab. Somit beginnt das Chaos seinen Lauf.

„Jurassic Park – HB“ ist aus der Feder des Autors Michael Crichton. Gelesen wurde das Buch von Oliver Rohrbeck, der Stimme von Ben Stiller. Ich fand den Sprecher absolut klasse und hörte ihm gespannt zu.

Das Buch selbst ist so eine Sache. Ich habe 1993 den Film im Kino gesehen und habe mich in ihn verliebt. Damals hab ich mir dann das Buch gekauft und nicht fertig gelesen. Das Buch hat bis auf die Dinos, die Grundidee und die Namen nichts bis wenig mit dem Film zu tun. Ich habe das Buch gehasst und weg gegeben.

Nach den ganzen Jahren dachte ich mir, ich gebe dem Hörbuch nochmal eine Chance. Nach all der Zeit kann ich es unabhängig vom Film betrachten. Dies habe ich auch getan. So beläuft sich meine Rezi nur auf den Inhalt des Hörbuches und lehnt sich nicht auf den Vergleich zu dem Film an.

Das Cover des Hörbuchs ist mir direkt ins Auge gefallen. Ich mag das Bild sehr, es ist einfach klasse.

Die Personen, die in der Geschichte vorkommen sind fast komplett unsympathisch oder unheimlich nervig.

Hammond ist der typische Milliardär, dem man nichts Recht machen kann und der immer und ewig auf seine Meinung plädiert.

Malcolm, ist hier ein nerviger Dauerredner, der jedem, der es nicht hören will in den Ohren liegt, wie schlecht alles ist.

Dr. Sattler ist für die Frauenquote zuständig. Viel mehr macht sie auch nicht.

Dr. Grant ist noch der sympathischste Charakter im Buch. Bis auf seinen Ausreißer am Ende, fand ich ihn noch am besten der ganzen Truppe.

Tim ist der Crack in allem schlechthin. Kann alles, weiß alles und verliert nie die Nachtsichtbrille, komme was mag. Und seine gebrochene Nase nimmt er auch ohne Probleme oder zu erwähnen wie ein Seal-Soldat hin.

Lex, ich hätte sie schon dem ersten Dino zum Fraß hingeworfen, so nervig war sie. Ich kann es nicht beschreiben, wie nervig sie war. Irgendwann brannten mir die Ohren, wenn sie wieder anfing zu quengeln, bestimmen, fordern und einfach nerven.

Die Story an sich war auch nicht gerade prickelnd. So merkt man zum Beispiel nicht, dass 5 Stunden lang nur das Notstromaggregat die wichtigsten Systeme am Laufen hält, aber die kompletten Zäune nicht versorgt werden.

Genauso wie 80% des Buches die Dinos hinter den Menschen her sind. Der Tyrannosaurus Rex hat beispielsweise nichts Besseres zu tun, als drei kleine Menschen durch den ganzen Park zu jagen, als hätte er sonst nichts zu essen. Ebenso die Raptoren am Hotel, die unbedingt die Metall-Oberlichter zerbeißen wollen um an die schmackhaften Happen zu kommen.

Und als dann der Strom am Hotel wieder komplett fliest, wissen diese Menschen nicht besseres mit ihrer Freizeit anzufangen, als spazieren zu gehen. Die eine Gruppe macht sich zu einem Raporten Gehege Such Lauf auf, um die Eier zu zählen. Warum in aller Welt sollte man sich in der Situation auf die Suche nach Eiern machen, wenn man gerade einem Ansturm von Raptoren gerade noch so entgangen ist? Auf der anderen Seite macht sich dann noch einer auf, einen Spaziergang im Freien zu machen, um frische Luft zu schnappen. Ist ja auch kein Dino da, der frei herum läuft, wie komme ich darauf.

Und schwups ist das Ganze dann auch schon herum und erledigt. Wobei ich mich dann doch noch frage, woher das Militär das alles wusste und warum dieses bemächtigt ist, eine private Insel zu zerbomben? Und das alles innerhalb von 24 Stunden, wo doch sonst keiner was von der Insel wusste? Und wieso wird so eine Anlage nur von einer Handvoll Leute gewartet und kontrolliert? Warum sind alle so furchtbar emotionslos gegenüber den Dinos. Die Kinder interessierten sich überhaupt nicht für die lebenden Tiere. Selbst Dr. Grant, war jetzt nicht arg von den Socken gerissen und Dr. Sattler spielte lieber nur die Ärztin für Malcolm, anstatt nach Dinos zu sehen. Bis auf den einen kranken Dino natürlich. Warum interessierte sich keiner für die anderen Helfer auf der Insel? Und am Ende ist irgendwie jeder Tod absolut egal und emotionslos hingenommen. Gerade bei den Kindern hatte ich mit den Emotionen am Ende absolute Probleme. Naja, Hauptsache das Wasser im Pool stimmt.

Nun gut. Die Jahre hat das Buch leider nicht besser gemacht. Ich konnte mir mittlerweile zwar unabhängig vom Film ein Bild machen, allerdings brachte das immer noch nicht viel. Die Idee dahinter ist gut, der Film war super, das Hörbuch hat ein paar ganz gute Punkte gehabt. Teilweise war es ganz interessant, den Aufbau dieser Insel mitzubekommen. Die Probleme und Ecken, die man im Film nicht ganz mitbekommen hat. Daher gebe ich auch mit zwei zugekniffenen Augen 2 Sterne, anstatt nur 1 Stern.  


2 / 5 Sterne


Donnerstag, 7. Juni 2018

Rezension zu „New York 2140“

Der Meeresspiegel hat sich weltweit gehoben. Fast alles steht unter Wasser. Gerade in den Städten haben sich autarke Komplexe gebildet. Hochhäuser die in sich abgeschlossene kleine Städte bilden.

In solch einem Komplex arbeitet Vlade als Hausmeister. Bei einem Rundgang entdeckt Vlade, dass die Versiegelung gegen das ständige Wasser beschädigt ist. Und das wurde auch noch durch Absicht herbeigeführt.

Hat es etwa damit zu tun, dass ein horrendes Kaufangebot auf das Gebäude abgegeben wurde? Doch zu welchem Zweck sollte dann Wasser in den Komplex laufen?

Doch wer blickt schon wirklich hinter die Geldgier der einzelnen Menschen und was sie tun um an noch mehr Geld zu kommen.

„New York 2140“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Kim Stanley Robinson.

Das Cover hat mich gleich in den Bann gezogen. Die Stadt im Wasser hat für mich eine erschreckende Anziehungskraft. Trotzdem finde ich das Bild wunderschön.

Die Story selbst ist sehr interessant gestaltet. Der Autor hat eine große Fantasie, was die Fortbewegungsmittel und Lebensarten für dieses Buch betrifft. Es war immer wieder spannend zu lesen, was sich der Autor noch hat einfallen lassen.

Auch die verschiedenen Handlungsstränge fand ich sehr gut gewoben und alle ergaben am Ende dann auch ein passendes Ende.

Bei einem Buch mit 810 Seiten brauchte ich schon meine Zeit, um es durchzulesen. Selbst bei einem so guten Buch, kann ich nur eine bestimmte Zeit am Tag lesen. So hatte ich dann recht lange an dem Buch und fand es trotzdem klasse.

Es war auch für mich wieder einmal eine etwas neue Story, der ich mit Spannung gefolgt bin. Im Grunde ist es zwar die typische menschliche Geschichte aus Geld- und Machtgier. Trotzdem kann ich das Buch wirklich weiter empfehlen. Mir hat es richtig gut gefallen.


5 / 5 Sterne


Rezension zu „Höllenkönig“

Xavir Argentum, einst ein gefeierter Kriegsheld, sitzt mittlerweile in dem schrecklichsten Gefängnis des Landes ein. Und das auch noch freiwillig. Er will dort Sühne für seine vergangenen Jahre ableisten. Doch auch hier ist er Anführer einer Bande, die das Sagen hat.

Als der Meisterspion Landrill sich ebenfalls in das Gefängnis einweisen lässt, kann er Argentum endlich eine Nachricht übermitteln.

Den beiden bleibt nichts anderes übrig, als aus dieser, eigentlich unbezwingbaren Festung, zu fliehen. Auf ihrem Weg sind sie auf ungewöhnliche Hilfe angewiesen.

Auch Elysia, die Hexen Novizin, ist mit sich am Hadern. Sie soll sich fügen und dem Orden dienen ohne zu fragen. Aber wie soll sie sich entscheiden? Fügen oder nach ihrem Gewissen leben.

„Höllenkönig“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder des Autors James Abbott.

Das Cover sieht wirklich fantastisch aus. Auf den ersten Blick ist es recht einfach. Eine schwarz graue Silhouette auf hellblauem Grund. Bei näherer Betrachtung sieht man dann erst die Festung und die Kämpfer. Mir hat das Cover wirklich gut gefallen.

Die Story an sich ist nicht die übliche Fantasy Geschichte für jüngere Leser. Daher hat mir das Buch grundlegend gefallen. Handelt es sich sonst in Fantasy Büchern meistens um Liebe und viel Schmachten, ist hier der Kampf und die Schlacht im Vordergrund. Es sind Männer, die zuschlagen und nicht auf die Brüste der Frauen schielen.

Ich fand auch gut, dass nicht zu viel über die Charaktere geschrieben wurde. Oftmals ist alles so ausschweifend lang erzählt, dass ich anfange Passagen zu überlesen. Trotzdem fand ich die Figuren gut und sympathisch, manche zumindest.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Das Buch ist flott und spannend geschrieben. Die Kapitel sind kurz und so lassen sich die 600 Seiten recht gut lesen.

Ein paar Ecken und Kanten hat die Story an sich schon. So war der Ausbruch aus dieser ach so sicheren Feste recht schnell von statten gegangen. Ich weiß auch nicht recht, warum, wenn man freiwillig einsitzt, nicht auch freiwillig wieder gehen kann. Auch fand ich Xavir recht unantastbar. Mir fehlten bei den Schlachten ab und an mal Kratzer oder wenigstens leichte Verletzungen.

Trotzdem finde ich das Buch sehr gelungen und ein frischer Wind in der Fantasy. Die liebestollen Mädchen und bösen Buben bin ich mittlerweile wirklich leid und sehne mich wieder nach solchen harten Kerlen und toughen Frauen, die mal kräftig zulangen können und ihre eigenen Köpfe haben.


5 / 5 Sterne