Donnerstag, 28. Mai 2020


Rezension zu „Holiday Reisen – Hiergeblieben!“

„Holiday Reisen – Hiergeblieben!“ ist ein wunderschöner Reiseführer quer durch Deutschland aus der Feder des Autors Jens van Rooij.

Ich habe das Buch als ebook gelesen. Es ist etwas kompliziert, da ich es auf dem PC lesen musste. Ich hatte keine Kindle Datei und musste über ein ebook Programm gehen. Positiv daran ist, dass alle Bilder bunt sind und man die Links darin anklicken kann. Negativ, dass ich den PC nicht mit in Urlaub nehmen kann. Ein Tablet wäre da sehr angebracht oder halt ein Printexemplar.

Ich finde das Buch an sich super zusammen gestellt. Es beginnt mit einer Vorstellung des Nordens Deutschlands. Da werden einige Punkte auf einer Karte gezeigt, die im Nachhinein behandelt werden.

Jedes Kapitel läuft in etwa gleich ab. Es beginnt mit einem Bild aus dem Ausland mit der Überschrift und einem erklärenden Text darunter. Witzig ist dann, dass die entsprechenden zwei Orte auf einem Kartenstück verbunden gezeigt werden. Beide Orte sind benannt und dazwischen ist noch die Kilometerentfernung notiert. Finde ich wirklich sehr schön und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Anschließend bekommt man ein Bild passend zum deutschen Ort gezeigt. Danach Empfehlungen zu Restaurants und Übernachtungen. Jeweils mit Adressen, Telefonnummern, Öffnungszeiten, Mailadressen und weiteren Infos. Bei den Übernachtungen sind auch noch die Preise für ein Doppelzimmer/Nacht angegeben. So kann man sich gleich einen kleinen Kostenüberblick verschaffen, wenn man über Nacht bleiben möchte.

Danach werden dann auch noch ein paar Sehenswürdigkeiten der Umgebung vorgeschlagen. Ebenfalls mit viel Infomaterial versehen. Auch hier wieder Adressen, Öffnungszeiten und vieles mehr. Hier ist auch jeweils ein Link für online Karten zu kaufen. Ich finde das alles sehr praktisch zusammengestellt.

Nach den Punkten zu Norddeutschland, kommen dann die Punkte zu Süddeutschland. Hier ist alles genauso gehalten.

Ich finde diesen Reiseführer ausgesprochen gut gelungen. Er ist nicht mit hunderten Plätzen überladen, trotzdem ausreichend um sich lange damit zu beschäftigen. Auch finde ich gut, dass nicht nur ein Platz behandelt wird, sondern auch noch Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. So hat man die Möglichkeit einen tollen Kurzurlaub zu planen.

In dem Buch sind wirklich viele schöne und interessante Orte genannt. Ich muss daher auch gestehen, viele waren mir vorher nicht einmal bekannt. Daher kann ich dieses Reisebuch wirklich empfehlen.  

5 / 5 Sterne




Rezension zu „Final Fantasy XV – Kingsglaive“

„Final Fantasy XV – Kingsglaive“ ist ein Film der Final Fantasy Spielereihe auf DVD.

Ich habe Final Fantasy soweit nie gespielt. Lediglich ein Spiel auf der PSP. Also habe ich keine Ahnung von der Tiefe der Story.

Brauchte ich hier aber nicht. Ich bin auch so super mitgekommen. Der Film erklärt sich selbst, wenn man nicht ganz verschlafen ist. Er ist wie jeder andere Film, der irgendwo anfängt und dann eine Geschichte erzählt.

Die Story selbst fand ich richtig gut. Hinterhalt, Intrigen, Kämpfe was das Fantasy Herz begehrt.

Das Optische sowieso. Ich fand die Figuren, Gebäude, Wesen etc. so mega toll gemacht, der Wahnsinn. Die Mischung war auch absolut interessant. Fantastische riesengroße Wesen, Raumschiffe und doch fährt da ein Audi. Es war irgendwie eine Mischung aus „Pacific Rim“, „Assassins Creed“, „Need for Speed“ und keine Ahnung was noch alles. Einfach perfekt. Gut, am Ende erschien er etwas sehr übertrieben, aber, so what. Es war mit an dem Punkt völlig egal. Außerdem, wer damit Probleme hat, braucht sich keine Action Film anzusehen, die sind fast alle auch nicht besser.

Ich mag den Film sehr und werde ihn mir mit Sicherheit noch öfters ansehen. Somit, volle Sternezahl von mir.

5 / 5 Sterne



Dienstag, 26. Mai 2020


Rezension zu „Der diskrete Mr. Flint“

Miles Flint ist ein Aufpasser beim britischen Geheimdienst MI5. Ein Aufpasser ist ein Beobachter. Seine einzige Aufgabe besteht darin, Leute zu observieren. Und das kann er richtig gut.

Als er sich in eine Observierung drängt, in der er eigentlich nichts zu suchen hat, macht er einen fatalen Fehler. Die Person, die er hätte im Auge behalten sollen, verschwindet. Daraufhin passiert ein Mord, der mit der observierten Person zusammen hängt.

Es bleibt nicht der einzige Fehler von Flint. Seine Vorgesetzten schicken ihn auf eine einfache Mission nach Irland. Er soll lediglich ein Zeuge sein. Das müsste er doch schließlich noch hin bekommen.

Miles wittert hinter dem Ganzen einen Verräter. Doch wer könnte der Verräter in den eigenen Reihen sein?

„Der diskrete Mr. Flint“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Ian Rankin.

Die Inhaltsangabe hörte sich wirklich spannend an. Leider war das weit daneben.

Miles Flint ist eine unglaublich langweilige Person. Ich frage mich wirklich, wie so jemand zum Geheimdienst kommen sollte. Er ist auch so egomanisch und total von sich überzeugt, da kann man nur mit den Augen rollen.

Alleine wenn ich daran denke, dass er sich zu Anfang einfach in diese Observation hinein brachte, in der er überhaupt nichts verloren hatte. Und dann auch noch alles versemmelte, was zu versemmeln war. Dazu noch sein Privatleben. Er hat keinen Bock nach Hause zu gehen, drückt sich überall herum. Seine Frau geht ihm auf die Nerven und und und … und dann haut er seinem Kollegen ein blaues Auge, weil er sich mit seiner Frau gut verstand? Dazu fällt mir nur egoistischer Macho ein. Und dann ständig dieses Gejammer, er ist doch nur ein Beobachter und mimimi. Um am Ende total unglaubwürdig zum Mega-Agent zu werden. Ja ne, is klar.

Die Story selbst ich so verworren, dass man irgendwie kaum raus kommt. Hauptsache, am Ende gibt es Schießereien, Verfolgung, Flucht und die unglaubliche Wandlung des Mr. Flint.

Ich habe das Buch fertig gelesen, weil ich hoffte, es fängt sich noch. Hätte mir die Zeit aber besser mit dem nächsten Buch vertrieben. Das Werk kann ich jetzt wirklich nicht unbedingt weiterempfehlen. Für Fans von Ian Rankin und seinen Romanen ist das Buch bestimmt ein Sahnehäubchen. Für mich war es eher ein Sahnehäubchen bei dem man den Zucker mit Salz verwechselt hat.

1 / 5 Sterne



Montag, 25. Mai 2020


Rezension zu „Nordlicht – Die Spur des Mörders – HB“

Am Sockel des Idstedt-Löwen in Flensburg wird eine Leiche gefunden. Der Mann wurde totgetreten. Es handelt sich um den 73-jährigen Karl Bentin.

Hauptkommissarin Vibeke Boisen ermittelt in diesem Fall. Alleine kann sie das jedoch nicht bewerkstelligen. Sie muss mit den dänischen Behörden zusammenarbeiten. An ihrer Seite ermittelt der Kollege Rasmus Nyborg mit.

Von allen Seiten bekommen die Ermittler Druck, weil der Ermordete der dänischen Minderheit angehört und der Fall schnell gelöst werden soll.

Die Ermittlungen der beiden Kommissare reichen bis weit in die Vergangenheit hinein. Es werden Dinge aufgedeckt, die bislang fast gänzlich verschwiegen wurden. Doch warum wurde Bentin wirklich umgebracht und vor allen Dingen, von wem?

„Nordlicht – Die Spur des Mörders – HB“ ist der zweite Teil einer Krimi Serie aus der Feder der Autorin Anette Hinrichs.

Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Die Sprecherin Vera Teltz hat sehr gute Arbeit geleistet. Ich habe ihr gerne gelauscht.

Der Fall selbst ist spannend und geht in die Tiefe. Es werden dunkle Kapitel des zweiten Weltkrieges aus Dänemark aufgegriffen. Der Hass gegen deutsche Flüchtlinge ist unermesslich. Es hat mir gefallen, dass auch diese Seite einmal beleuchtet wurde.

Vibeke ist zwar sehr auf ihre Arbeit bedacht und kennt absolut keinen Feierabend, trotzdem ist sie mir sympathisch. Auch wenn sie manchmal einen Gang runter schalten könnte. Sie lässt sich auch von Vorgesetzten nicht unter kriegen und ermittelt weiter.

Rasmus fand ich auch sehr sympathisch. Wobei ich seine privaten Ecken nicht recht verstand.

Eigentlich waren alle, die an den Ermittlungen beteiligt waren recht sympathisch. Die Truppe hat mir gut gefallen.

Die Ermittlung selbst fand ich schon etwas seltsam. Wird man wirklich bei einer Leiche direkt ab dem Punkt der Geburt ermitteln, nur weil sie einer Minderheit angehört hatte? Ich denke doch, dass eher erst einmal in der direkten Umgebung geforscht wird und man dann erst in die Vergangenheit geht. Wobei dies wahrscheinlich ein zu dickes Buch geworden wäre.

Auch fraglich war mir etwas, dass jemand ins Watt geht, ohne Plan, wann die Flut wieder kommt. Gerade jemand, der in Flensburg wohnt. Müsste man doch wissen, dass man nicht einfach ins Watt wandern sollte. Das weiß ja selbst ich, die im tiefsten Saarland wohnt.

Ansonsten gibt es an dem Fall nichts zu meckern. Ich denke, alles war so schlüssig und passte am Ende zusammen. Vor allen Dingen war kein überflüssiges Liebesgedöhnse oder kaputte Ermittler in der Story. Alles schön normal gehalten, sehr sympathisch. Das Buch hat mir wirklich gefallen und kann es an Krimileser gerne weiter empfehlen.

5 / 5 Sterne




Montag, 18. Mai 2020


Rezension zu „Ich bin Gideon – HB“

Gideon ist ein Waisenkind, dass im neunten Haus aufgenommen wurde und dort aufgewachsen ist. Ihr Leben ist ihr Schwert.

Sie hat von dem dunklen Planeten und seinen Bewohner die Nase voll und will weg. Eigentlich will sie zum Militär und nicht einer Nekormantin dienen. Daher packt sie ihre Sachen und will mit einer Fähre weg.

Ihre Flucht währt nicht lange. Sie steigt nicht einmal in die Fähre ein. Auf dem Flugfeld wird sie von Harrowhark, der Ehrwürdigen Tochter, aufgehalten.

Anstatt sie einzusperren, verspricht diese Gideon jedoch, wenn sie als ihre Kavalierin zum kaiserlichen Hof mitkommt, die Freiheit. Gideon hat keinen Bock und schon gar nicht auf Harrowhark. Trotzdem geht sie mit.

Es kann ja nicht schwer sein, im kaiserlichen ersten Haus ein paar Prüfungen zu absolvieren und dann den Abgang zu machen.

„Ich bin Gideon – HB“ ist ein Fantasy-Science-Fiction-Splatter Roman aus der Feder der Autorin Tamsyn Muir.

Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Gelesen wurde es von der Sprecherin Dagmar Bittner. Sie hat eine wirklich wunderbare Arbeit geleistet.

Ich fand das Cover absolut gelungen. Wobei mir die englische Version noch tausend Mal besser gefällt. Ich weiß wirklich nicht, warum in der deutschen Version die Knochen zensiert sind. Sind wir wirklich so Mimimi, dass man schon ein paar Knochen von einem Cover zensieren muss? Unglaublich.

Die Story selbst erinnerte mich sehr an das Warhammer 40k Universum. Gedanklich habe ich das Buch auch in dieser Welt angesiedelt, es würde fantastisch hinein passen.

Am Anfang, muss ich gestehen, hatte ich echt Probleme mit dem Buch. Ich fand Gideon zum Kotzen. Meine Welt ist auch nicht unbedingt die Sprache, die die Autorin benutzt hat. „Sie spitzte ihre Lippen wie das Arschloch einer Katze.“ Und das ist nur ein Beispiel von Gideons Gedanken und Worten. Nicht meine Welt.

Gideon wurde mir mittendrin kurz sympathischer, verlor dies durch ihre Handlung aber gleich wieder. Erst zum Ende hin, fand ich sie besser.

Harrowhark fand ich dagegen von Anfang an absolut genial. Auch sie konnte beleidigen, aber auf eine ganz feine Art und Weise. So gefällt mir das, beleidigen durch die Blume. Auch die ganze Figur an sich, durchweg im Buch als die Böse dargestellt, fand ich ganz gegenteilig mega intelligent, aufmerksam und gar nicht böse. Für mich echt die Beste und das Highlight des Buches.

Die Story selbst fand ich herrlich abgefahren und übertrieben. Aber genauso musste es auch sein.

Probleme hatte ich mit den verschiedenen Personen. Mir im Hörbuch alle Namen zu merken und ob Nekromant oder Kavalier, war schon so eine Sache. Dazu kam noch, dass manche Personen mehrere Namen hatten. Gideon wurde ja schon mit drei verschiedenen Namen angesprochen. Es machte mir aber auch nichts aus, wenn ich mal gerade nicht wusste, ob die Person jetzt vom vierten oder sechsten Haus war.

Ich hätte echt nicht gedacht, dass das Hörbuch so dermaßen gut ist. Daher war es eine richtige Überraschung für mich. Vor allen Dingen, weil es mir am Anfang wirklich überhaupt nicht gefallen hat. Ich freue mich schon auf den zweiten Band und bin gespannt, wie die Story weiter geht. Wobei man das Buch an sich so schon als beendet sehen könnte. Diese Story wird fertig erzählt, der nächste Band ist dann schon etwas anderes, mehr oder weniger. Was mir auch wieder super gefällt.

5 / 5 Sterne




Samstag, 16. Mai 2020


Rezension zu „Die Lilienbraut“

Köln 1940. Nellie Voss ist jung und mitten in den Kriegsjahren. Auf der einen Seite verzehrt sie sich nach einem Mann, den sie nie haben kann. Auf der anderen Seite bekommt sie eine wirklich gute Anstellung bei der Firma 4711. Freude und Leid liegen nur Sekunden auseinander.

Köln 2019. Liv zieht mit ihrem kleinen Sohn Thijs von Holland nach Köln. Ihre Tante Wimmi hat ihr viel Geld hinterlassen, es aber zur Bedingung gemacht, dass sie in Köln einen Laden eröffnet. Liv kann auch ganz gut mit Düften, daher macht sie den Laden „Göttliches Düftchen“ auf. Nicht alle Leute sind mit dem Laden in ihrem Bezirk einverstanden.

„Die Lilienbraut“ ist ein Roman aus der Feder der Autorin Teresa Simon.

Normal liegt diese Art Roman nicht in meinem Beuteschema. Ich lese solche Bücher nicht. Dieses war ein Geschenk und so hab ich es eben auch gelesen.

Gleich zu Anfang kann ich sagen, am besten überspringt man den Prolog. Dieser verrät für meinen Geschmack viel zu viel und wird zum Ende hin eh noch einmal komplett wiederholt. Das andere, was mich verwirrt hat ist, dass die Protagonistin aus 2019 in der Inhaltsangabe des Buches Nina genannt wird, im Buch jedoch Liv. Was mich erst wirklich stark verwirrt hat, da ich die ganze Zeit auf Nina wartete.

Das Buch selbst ist immer in den Zeitzonen abwechselnd. Der Part von Nellie wird meistens in Tagebuchform geschrieben. Der von Liv als normales Geschehen.

Ich fand, der Teil von Nellie zog sich ziemlich dahin. Ich habe auch irgendwann angefangen, diesen Teil zu überfliegen. Es gab schon interessante Stellen, die fand man aber auch recht fix. Im Großen und Ganzen fand ich den Teil nicht überraschend. Es lief alles soweit ab, wie ich mir das auch denken konnte.

Den Teil von Liv fand ich auch nicht so sehr prickelnd. Dieses ewige Gedüfte und Gemische war mir zu viel. Es hatte außerdem kaum etwas, mit dem Part von Nellie zu tun. Außer dass diese Lilo Liv nicht ausstehen konnte.

Alles in allem war mir die Story einfach zu vorausschaubar. Es gab keine Überraschungen für mich. Die beiden Geschichten waren ohne große Aufregung oder Spannung geschrieben. Ich fand auch den Bezug zu dem Titel „Lilien“-braut nicht wirklich. Das Buch hätte wegen mir auch „Die Duftbraut“ heißen können, was vielleicht sogar noch passender gewesen wäre.

Wirklich sympathisch waren mir die Personen auch nicht. Zwar war auch keine wirklich negativ, es stach aber auch keine irgendwie heraus.

Was mir gut gefallen hat, war im Anhang noch etwas Geschichtliches über Köln und ein paar interessante Themen. Vor allen Dingen die Rezepte am Ende. Einiges kannte ich dann doch noch nicht, hört sich aber lecker an.

Da die eigentliche Story allerdings zu vorausahnend und ohne große Überraschungen war, kann ich nur zwei Sterne vergeben. Das hat jetzt auch nichts damit zu tun, dass ich normalerweise solche Romane nicht lese. Ich habe schon öfters aus der Bahn geschlagen und fand die Werke dann wirklich gut.

2 / 5 Sterne





Rezension zu „Der Rote Kardinal“

Mega Makropolen, Abschaum der Galaxis auf kleinsten Raum zusammen gepfercht und religiöser Fanatismus. Das ist Necromunda.

Die treibende Kraft hinter dem Fanatismus ist der Rote Kardinal. Sein Gegner ist Kal Jerico und seine Gefährten. Der Rote Kardinal ist jedoch hinter Jerico her, denn Jerico kennt seine Geheimnisse und könnte ihn zu Fall bringen.

„Der Rote Kardinal“ ist ein Roman aus dem Necromunda Universum aus der Feder des Autors Will McDermott.

Ich muss gleich sagen, ich bin mit dem Roman nicht wirklich warm geworden. Ich habe jetzt doch schon einige Romane aus dem Warhammer Universum gelesen und war soweit immer begeistert davon. Doch „Der Rote Kardinal“ konnte mich nicht überzeugen.

Ich habe den Roman als ebook gelesen und konnte so auch sehr schlecht vor und zurück blättern. Da ich oft etwas gelesen habe, das ich gleich wieder vergessen habe, war es sehr müßig, dann auch wieder in das Geschehen hinein zu finden. Und große Lust, in dem ebook wieder nach hinten zu klicken, hatte ich da auch nicht.

Keine Ahnung, ob es am Schreibstil lag, dem Universum, der Charakteren oder sonst etwas. Ich konnte nachdem ich ein Stück gelesen habe, gar nichts darüber sagen, weil es hirnlich gleich wieder weg war. Der Inhalt hat mich schlichtweg nicht gefesselt. Es lag jetzt auch nicht daran, dass es der zweite Teil einer Reihe ist. Ich komme da eigentlich immer ganz gut ins Geschehen hinein. Mir lag das ganze Buch einfach nicht.

Für Fans ist das Buch bestimmt ein Muss, keine Frage. Ich fand es zäh, durcheinander und nicht fesselnd. Schade eigentlich, da ich sonst solche Romane immer fresse wie nix.

2 / 5 Sterne