Mittwoch, 21. April 2021

 Rezension zu „Love and Monsters - DVD“

 

Als ein Asteroid auf die Erde zu stürzen droht, schießen die Menschen alles drauf, was sie haben. Dabei lösen sie den ultimativen Fallout aus. Insekten, Käfer und noch mehr Wesen mutieren zu riesigen Monstern, die den Menschen das Leben trachten.

 

Die Menschheit wird fast vollständig ausgelöscht. Auch Joel lebt seit 7 Jahren mit ein paar anderen Leuten in einem unterirdischen Bunker. Mit dem Funkgerät ist er immer noch mit Aimee, seiner Freundin aus College Zeiten verbunden.

 

Als es brenzlig im Bunker wird, weil ein Monster eingedrungen ist und alle kämpfen können, außer Joel, will er sich zu Aimee durchschlagen.

 

Also packt er seinen Rucksack und begibt sich in die unwirtliche Welt nach oben.

 

„Love and Monsters – DVD“ ist ein dystopischer Film mit Humor und optisch richtig gut in Szene gesetzten Monstern.

 

Joel ist halt ein Mensch, der nicht viel kann, außer kochen. Auch sind alle anderen im Bunker Pärchen. Er steht dafür immer alleine da und kann nur mit Aimee per Funkgerät reden.

 

Also schlägt er sich zu ihr durch. Auf dem Weg trifft er zwei Menschen und einen Hund. Alle drei helfen ihm mehr oder weniger ein schlagkräftiger Typ zu werden.

 

Ich fand die Monster wirklich absolut gelungen. Diese Steinschnecke, so süß! Die Story fand ich auch ganz gut. Wenn man so viele chemische Waffen startet, sollte man sich nicht wundern, wenn etwas mutiert.

 

Optisch und inhaltlich fand ich den Film wirklich gelungen. Ein bisschen Liebe, Sehnsucht, Trotteligkeit, Freundschaft, lernen und am Ende dann doch zu wissen, was einem wirklich wichtig ist.

 

Ein wirklich gelungener Film. Nicht langweilig, ständig sah man ein neues Wesen durchs Bild laufen, echt genial.

 

5 / 5 Sterne





 

 Rezension zu „Goal of the Dead - DVD“

 

Eine Fußball-Mannschaft auf dem Weg zu ihrem Spiel. Ein Spieler, der zurück in seine Stadt kommt, aber absolut unbeliebt ist.

 

Ein Vater, der seinen Sohn aufputscht, damit er den unbeliebten Spieler platt machen kann.

 

Ein Päckchen, das vertauscht wurde.

 

Eine Stadt im Ausnahmezustand.

 

„Goal of the Dead - DVD“ ist eine französische Horror Komödie.

 

Der Film ist keine Hollywood-Produktion, das muss einem schon mal klar sein. Die Optik kommt einem zuerst einmal auch sehr altbacken vor. Immerhin benutzt man noch Telefone mit Wählscheibe. Dass der Film dann doch in neuerer Zeit angesiedelt ist, merkt man dann am Manager, der ein recht dünnes Handy hat.

 

Ansonsten hat der Film alles, was er haben muss. Hass zwischen Fußballern, Geldmacherei vom Manager, alte Rechnungen die beglichen werden müssen, viel schwarzer Humor, Geballer und der Splatter kommt auch nicht zu kurz. Es wird hier auch nicht gebissen und gefressen, sondern eher angekotzt und zu gespuckt.

 

Ich fand den Film gar nicht so schlecht, mir hat er eigentlich richtig gut gefallen. Da habe ich schon weit schlimmeres und fehlerhafteres gesehen. Als Horror Komödie kann man ihn echt super ansehen.

 

5 / 5 Sterne



 Rezension zu „Highfire – König der Lüfte – HB“

 

Lord Highfire, König der Lüfte, letzter seiner Art … befindet sich in einer Vodka – schlechte TV-Serien – nervige Alligatoren – Depressions – Phase. Man könnte meinen, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, kann es aber.

 

Squib, ein vierzehnjähriger Junge will seiner Mutter finanziell helfen. Der Erzeuger hat sie mit Schulden sitzen gelassen und sie ackert sich nun den Buckel ab. Allerdings gerät Squib mitten in die Schussbahn und ist ab sofort auf der roten Liste von Polizist Hook. Und als wäre das nicht genug, trachtet ihm Vern, Lord Highfire höchstpersönlich auch noch nach dem Leben. Weil Squib zufällig Zeuge von Verns Erscheinung wurde.

 

„Highfire – König der Lüfte – HB“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder des Autors Eoin Colfer.

 

Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Der Sprecher Stefan Kaminski hat hervorragende Arbeit geleistet. Er konnte die einzelnen Figuren wahrlich zum Leben erwecken.

 

Am Anfang des Hörbuches war ich etwas verwirrt. Doch ja, der Herr Lord Highfire lebt in unserer Zeit in den Sümpfen von Louisiana. Also keine mittelalterliche Fantasy mit Orks und anderen Kollegen. Ich fand das richtig gut! Zumal der Autor absolut genial mit dieser Story umgehen konnte.

 

Ich fand das gesamte Werk als überaus gelungen. Selten habe ich noch Bücher, die mich so packen können und mir wirklich neue Storys erzählen.

 

Das Buch ist sehr humorvoll, aber auch voller Bösartigkeit und Splatter. Vor allen Dingen hat es sehr viel blutige Brutalität, für so viel Humor. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass manche Szenen doch so „ausarten“ würden.

 

Diese Mischung aus mürrischem Drachen, verpeiltem Jugendlichen, überarbeitete Mutter, böser korrupter Bulle und alles drum herum, fand ich einfach genial. Der Schreibstil ist flüssig, die Spannung steigerte sich stets, perfekte Protagonisten, was soll ich sagen, ich kann das Buch einfach nur in den höchsten Tönen loben.

 

Der einzige Punkt, den ich negativ fand war, dass die eine Person sterben musste. Ich fand es schon schade, dass dieser Charakter verschwand. Es passte aber zur gesamten Geschichte und musste wohl so sein.

 

Mehr gibt es hier eigentlich nicht zu sagen. Ich fand das Hörbuch mehr als Klasse und bin absolut vom Autor und Sprecher begeistert. Eine Idee, die mir so noch nicht unter gekommen ist, genial in Worten verpackt. Dazu kann man das Buch auch so als Einzelband stehen lassen, ich würde mich aber auch über eine Fortsetzung freuen. Allerdings nur in genau dieser Kombination aus Autor und Sprecher.

 

5 / 5 Sterne



Freitag, 16. April 2021

 Rezension zu „Weg da, das ist mein Handtuch!“

 

Vier Personen und eine komplette Familie sitzen zusammen im Ferienflieger. Wie soll es anders sein, alle sind zufällig im selben Hotel eingebucht. Im Hotel kommt dann noch einer dazu, der eigentlich gar nicht dazugehören will.

 

Jeder macht seine negativen Erfahrungen mit dem ach so tollen Urlaub. Erholung geht echt anders.

 

„Weg da, das ist mein Handtuch!“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Mark Spörrle.

 

Ich dachte, das Buch wird eine richtig humorvolle Lektüre. Am Anfang fand ich sie auch ganz nett. Nur hat sich das recht schnell auch wieder gelegt. Das Buch entpuppte sich als eine zähe, humorlose Lektüre.

 

Das Buch fängt mit Pete an. Ein Typ, der sich im Bad eingesperrt hat und die ganze Zeit nur versucht Aufmerksamkeit zu erregen. Kann mir doch jetzt keiner erzählen, dass wirklich über Tage niemand das „Hilfe!“ oder „Help!“ hört. Vor allen Dingen diese nicht gerade nette Familie neben dran, die dann lieber eine ganze Nacht Benjamin Blümchen CD aufgedreht hört, anstatt mal am Empfang zu sagen, da ruft einer „Hilfe!“. Das fand ich schon nicht sehr humorvoll.

 

Jessica, ist die gemeine Geschäftsfrau im wahrsten Sinne des Wortes. In den Urlaub wollte sie gar nicht, bekam das aber aufgedrückt, weil es ein Geschenk war. Sie ist auch nicht lustig.

 

Susan, fährt in den Urlaub um eigentlich Selbstmord zu begehen. Nein, finde ich auch nicht witzig.

 

Mario, ist der typische junge Urlauber. 449 Euronen für den Trip bezahlt und jetzt muss man gucken, was man alles machen kann, damit sich der Trip auf 0 reduziert. Dazu wird natürlich jede Frau abgecheckt und angemacht, egal wie. Habe ich geschmunzelt? Nein, absolut nicht.

 

Moritz, ist der bekannte Schauspieler, der unter falschem Namen eincheckt. Er sucht die ganze Zeit mit einem Makler ein Haus zum Kaufen. Ja, das waren die ersten Kapitel, die ich übersprungen habe.

 

Oliver, seine Frau Anna, die beiden Kinder und die Schwiegereltern. Die waren am Anfang wirklich witzig. Hat sich aber schnell ausgelutscht, wenn wirklich so alles gedrückt witzig schief geht. Dann ist das nicht mehr witzig und nervt nur noch. Da haben irgendwann nur noch diese Lacher-Einspieler aus amerikanischen Comedys gefehlt.

 

Dazu muss ich sagen, der Inhalt hat nicht so ganz zur Inhaltsangabe auf meinem Buch gepasst. Mein Buch war aus dem Piper Verlag aus 2012. Kann sein, dass andere Ausgaben die Inhaltsangabe angepasst haben. Habe nämlich erst später gesehen, dass bei manchen Plattformen die Inhaltsangabe passt. Und mit der hätte ich das Buch mit Sicherheit schon gleich nicht gelesen.

 

Mit viel Augen zu drücken und Oliver zu liebe, der einzigen, der mir leid tat, gebe ich hier dann noch zwei Sterne.

 

2 / 5 Sterne



 Rezension zu „Astrosaurier – Die Rache der Raptoren“

 

Teggs Stegosaurus wird sofort zum Captain eines Raumschiffes erklärt. Ihm zu Seite werden Arx Orano erster Offizier, Gipsy Saurine Kommunikationsoffizierin und Iggy Zahn Chefingenieur gestellt.

 

Teggs denkt, er bekommt jetzt die mega wichtigen Missionen zugeteilt, doch erst darf er nur einmal die Athleten zu den Olympischen Dinosaurierspielen fliegen. Wie langweilig.

 

Doch hat die Crew nicht damit gerechnet, dass auf das Schiff und die Athleten ein Anschlag geplant ist. Und so werden sie mehr oder weniger von den Raptoren überrumpelt.

 

„Astrosaurier – Die Rache der Raptoren“ ist ein spannendes Kinderbuch aus der Feder des Autors Steve Cole.

 

Ich fand die Idee lustig, das Cover ansprechend, also musste ich das Buch lesen.

 

Die Geschichte ist mit sehr vielen Bildern durchzogen, die den Text auch noch schön bildlich erzählen. Ich fand die Zeichnungen wirklich gelungen.

 

Die Story selbst ist auch ganz witzig. Wenn man überlegt, wie fortgeschritten die Dinos sind und doch nur ans Essen denken.

 

Das Buch ist auch trotz Humor, spannend geschrieben. Der Autor versucht den Leser in eine falsche Richtung zu lenken und das gelingt ihm ganz gut. Ich denke mal bei Kindern auf jeden Fall. Ich hab schon zu viel gelesen, um die Lunte nicht zu riechen.

 

Ich finde das Gesamtpaket von Optik, Humor, Spannung und Idee ist sehr gut gelungen. Daher gibt es von mir nicht viel Text und gleich volle Wertung.

 

5 / 5 Sterne



Donnerstag, 8. April 2021

 Rezension zu „Saubande“

 

Kim und die Schweinebande lebt gemütlich auf dem Hof von Robert Munk. Eigentlich ist er Künstler, ein gefeierter Maler und hat es nicht so ganz mit den Schweinen.

 

Seine Muse Dörthe wohnt bei ihm auf dem Hof und hat ein Herz für die Schweine.

 

Eines Nachts fällt Kim Munk vor den Rüssel. Im Rücken hat er ein Messer stecken und seine letzten Worte lauten „Klee“.

 

Vernachlässigt hat Kim keine Lust mehr, auf dem Hof zu bleiben. Sie verschwindet durch den Zaun und vergnügt sich mit Lunke, dem Schwarzen.

 

Doch sie kann es so auch nicht stehen lassen, immerhin hat jemand ihren Munk ermordet und sie und ihre Freunde stehen kurz vorm Schlachthaus.

 

Kim fängt an zu ermitteln.

 

„Saubande“ ist ein Schweinekrimi aus der Feder des Autors Arne Blum.

 

Ich fand das Gesamtpaket irgendwie spannend und lustig, zumindest vom Cover und der Inhaltsangabe her.

 

Allerdings habe ich das Buch auf Seite 128 von 366 abgebrochen. Ich fand die Story weder lustig, noch spannend.

 

Das ein Schwein kein Kommissar ist, war mir ja schon klar. Das es auch nicht alles mit bekommt, versteht und nicht ganz helle ist, ok. Aber ein bisschen mehr hatte ich mir da doch schon erwartet.

 

Ich fand, dass da irgendwie die Liebesgeschichte von Kim und Lunke mehr im Vordergrund stand, als der Fall selbst. Und da ich Liebesgeschichten in Krimi sowieso nicht leiden kann, fand ich die an dem Platz auch nicht sehr berauschend.

 

Außerdem fand ich die ganzen Charaktere in dem Buch mehr als überzogen. Gerade die Menschen sollten wohl mal wieder den Gegensatz Fleischfresser VS Veganer aufzeigen. Ich bin kein Veganer, mir gingen diese überzogenen Fleischfresser aber auch schon auf die Nerven. Man muss echt nicht jedes Schwein als Schnitzel und Wurst sehen.

 

Ich fand es auch nicht lustig, als Kim und Lunke diese „seltsamen grünen Pflanzen“ gegessen haben und dann berauscht waren.

 

Wie gesagt, die Story war so gar nicht meine. Ich hab das Ende noch überlesen, fand es jetzt aber auch nicht mega-berauschend aufgeklärt. Ich glaube, bei dem Mittelteil habe ich nicht groß etwas verpasst. Alles in allem nicht mein Fall.

 

1 / 5 Sterne



 Rezension zu „Veilchens Winter“

 

Valerie „Veilchen“ Mauser kommt zurück nach Tirol. Sie wird in ihrer Heimat als LKA-Leiterin eingesetzt. Was einigen der neuen Kollegen so gar nicht gefällt. Gerade Herr Geyer ist nicht gerade der freundlichste Kollege, da er mit der Stelle fest gerechnet hatte.

 

Von oben bekommt Valerie direkt am ersten Tag einen geheimen Auftrag. Einem Oligarchen Paar, das einen Gasthof hat, wurde die Tochter entführt. Valerie soll das Kind finden und ohne Aufsehen den Fall lösen.

 

Valerie ist überrumpelt und sagt zu, ohne zu wissen, was die ganze Sache noch nach sich zieht.

 

So gestaltet sich ihr Auftrag, sowie die neue Arbeit nicht so einfach, wie zunächst gedacht.

 

„Veilchens Winter“ ist der erste Fall für Valerie Mauser aus der Feder des Autors Joe Fischler.

 

Der Schreibstil des Autors war flott und super zu lesen. Die Spannung hielt sich über den kompletten Fall hinaus.

 

Valerie ist in ihrer Art wirklich sympathisch. Über ihr Teufelchen und später auch das Engelchen auf der Schulter konnte man schon schmunzeln. Auch ist sie so von ihrer Art her richtig taff und liebenswert. Auch wenn sie ab und an schon einmal ziemlich chaotisch sein kann. Valerie hat mir als Figur sehr gut gefallen.

 

Auch die restlichen Figuren hatten alle etwas. Es hat keine genervt oder war unmöglich.

 

Es gibt eigentlich nicht viel zu sagen. Ich mochte den Alpenkrimi. Seine Handlung, die Figuren, es passte alles. Ein einfacher, nicht blutiger, ruhiger Krimi mit tollen Figuren, genau mein Ding!

 

5 / 5 Sterne