Samstag, 20. Januar 2018

Rezension zu „Der Serienkiller, der keiner war“

„Der Serienkiller, der keiner war und die Psychotherapeuten, die ihn schufen“ ist ein Sachbuch aus der Feder des Autors Dan Josefsson.

In dem Buch wird der Fall eines angeblichen Serienkillers aus Schweden aufgegriffen und auseinander genommen.

Das Cover des Buches ist einfach gehalten, aber trotzdem auffallend. Vor allem, weil die Schrift glänzt und erhöht gedruckt ist.

Der Inhalt an sich hörte sich für mich sehr interessant an. Ich mag solche Sachbücher sehr gerne.

Das Lesen an sich hat sich für mich etwas schwierig gestaltet. OK, man weiß natürlich, dass schwedische Namen nicht so einfach sind. So musste ich mir neben dem Lesen auch ein paar Notizen machen. Das ist soweit nicht schlimm und ich kreide diesen Punkt dem Buch auch nicht an.

Das Buch ist recht dick und unter verschiedene Kapitel untergliedert. Darin werden verschiedene Abschnitte erläutert.

In der Mitte befinden sich rund sechzehn Seiten mit Bildern zu dem Fall. Am Ende des Buches sind dann mit 30 Seiten der Anhang und die Quellenhinweise.

Man darf bei dem Buch nicht vergessen, dass es sich hier nicht um einen Krimi oder Thriller handelt. Es ist ein Sachbuch, eine Auflistung der Ereignisse um diesen Fall in Schweden. Alles beruht also auf wirklich vorgefallenen Begebenheiten.

Der Inhalt an sich ist sehr interessant. Leider waren die Ausführungen über die Psychotherapeuten und deren Arbeit sehr tiefgehend und langatmig. Etwas weniger wäre da mehr gewesen. An manchen Stellen fing ich da an, Seiten teilweise nur zu überlesen.

Das Buch ist an „normale“ Leser gerichtet und nicht an Fachkräfte. Daher hätte ich mir an den Stellen etwas mehr einfache Erklärungen und etwas weniger Ausschweifungen gewünscht.

Im Großen und Ganzen fand ich das Buch sehr interessant. Leider hat es einige schwere Längen und zu viel Tiefe an falschen Stellen. Bücher, die für die breite Leserschaft gedacht sind, sollten nicht ganz so viele Fachbegriffe enthalten und nicht ganz so Ausschweifend in Details sein.


3 / 5 Sterne


Rezension zu „Terra Formars 04“

Die in alle Winde verstreuten Truppen versuchen sich gegenseitig wieder zu finden. Das ist keine leichte Mission. Alle werden von Kakerlaken angegriffen.

Doch es scheinen nicht nur die Kakerlaken gegen die Truppen zu sein. Es scheint, dass von den eigenen Leuten übergelaufen sind.

Dazu kommt, dass die Marsbewohner mutiert sind. Doch auch nicht nur sie sind stärker. Die neuen Anführer der Truppen haben auch ganz besondere Eigenschaften mitgebracht.

„Terra Formars 04“ ist der vierte Band der Serie um die Menschen und Kakerlaken aus der Feder der Autoren Ken-ichi Tachibana und Yu Sasuga.

Wie bei den anderen Bänden gefällt mir der Zeichenstil sehr gut. Die Story an sich, naja, Menschen, Kakerlaken und gegenseitiges Abschlachten. Sehr viel Tiefe hat die Geschichte an sich nicht, braucht sie aber auch nicht.

Es geht hier einfach um massenhaft herumfliegende Körperteile, zermatschte Kakerlaken und Menschen, die zu halben Insekten werden. Ein bisschen erinnert mich das ganze an die Massenschlachten von „Starship Troopers“.

Eigentlich brauche ich hier auch nicht mehr zu erwähnen. Mir gefallen die Mangas, die fast komplett ohne Liebesgedöhnse auskommen sehr gut. Der fünfte Teil liegt auch schon zum Lesen bereit. In diesem Sinne, heraus mit der Fliegenklatsche extrem, es geht auf Kakerlaken Jagd!


5 / 5 Sterne


Rezension zu „Herzschlag der Gewalt“

Kenia. In Armut und Krieg wächst der Junge Chiballa auf. Als sein Dorf überfallen und seine Eltern ermordet werden endet für ihn sein bisheriges Leben. Er wird aufgegriffen und als Kindersoldat ausgebildet. So fällt er in die gleiche Schiene, wie die Mörder seiner Eltern.

Deutschland. Alexander Hartmann hat keine einfache Kindheit. Die Mutter ist früh gestorben und der Vater ein Säufer und Schläger. Als Jugendlicher rutscht er ab und fällt in die Drogen- und Rockerszene. Doch er kann sich noch einmal raffen und schafft es zur Bundeswehr. Dort wird er vom Bundesnachrichtendienst als Agent angeworben.

Bei beiden Männern läuft in ihrem Leben gewaltig etwas schief. Und doch haben beide miteinander zu tun und treffen aufeinander.

Der Tanz der Gewalt hat begonnen.

„Herzschlag der Gewalt“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Matthias Soeder.

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die Grafik ist fantastisch, es passt einfach alles zusammen und ist genau mein Ding. Die Inhaltsangabe hat mir dann den Rest gegeben und ich musste das Buch unbedingt lesen.

Ich muss gleich zu Anfang erwähnen, dass das Buch wirklich nichts auslässt. Fast würde ich behaupten, dem Buch müsste eine „FSK 18“ aufgedruckt werden, denn für zarte Gemüter ist die Story nun wirklich nicht gedacht.

Die Geschichte von Chiballa ist von Gewalt geprägt. Und dies bringt der Autor ganz deutlich rüber. Als Kind hatte Chiballa kaum Gelegenheit zu lernen was Liebe, Freundschaft und Familie bedeutet. Auch sonst wurde ihm keine Ausbildung zuteil. Dies wirkt sich auf sein weiteres Leben aus. Im Grunde ist er ein kleines, dummes, bockiges Kind geblieben. Aber im Laufe seines Lebens hat er gelernt, dass man durch Brutalität Macht und Geld erlangen kann. Diese Brutalität lebt er auf der einen Seite komplett aus. Auf der anderen Seite ist er halt auch noch das Kind, das nicht sehr weit denken kann.

Die Figur von Chiballa ist sehr brutal in ihrer Art beschrieben. Ich finde allerdings, dass sie sehr realistisch dargestellt wurde. Gerade diese Kapitel sind auch mehr als heftig geschrieben.

Die Figur um Alexander finde ich auch sehr realistisch gehalten. Den Werdegang fand ich sehr interessant. Alexander hat zwar auch seine Haken und eine gewisse Brutalität wohnt in ihn, trotzdem bricht er nicht so aus sich heraus, wie Chiballa. Man merkt da schon, dass er in einem anderen Land auf die Welt kam.

Der Schreibstil selbst ist spannend und rasant. Man möchte immer noch ein Kapitel weiter lesen.

Ich muss wirklich sagen, dass ich selten so ein durchweg gelungenes Werk gelesen habe. Es passt für mich hier wirklich alles, das Cover, der Inhalt, der Schreibstil.

Das Einzige, was mir nicht ganz gefallen hat, war am Schluss das Pünktchen „heile Welt“ auf den letzten Seiten des Buches. Es passte für mich nicht ganz, dass es am Ende so abgelaufen ist. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, sonst müsste ich spoilern.

Ich kann nur sagen, besser kann man so ein Buch nicht schreiben. Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen. Nur muss man sich halt darüber im Klaren sein, dass hier mehr realistische Gewalt vorhanden ist, wie in manch blutigem „normalen“ Thriller. Oft werden da einfach nur kranke Ideen aufgeschrieben, die aus reiner Fantasy entstanden sind. Hier handelt es sich aber leider um die Realität und Brutalität des echten Lebens. Man muss beim Lesen also starke Nerven mitbringen.


5 / 5 Sterne


Montag, 15. Januar 2018

Rezension zu „Central Station“

Es ist, wie man es sich vorstellen kann. Die Menschen haben das All besiedelt und beuten alles aus, was es auszubeuten gibt.

Von der Central Station in Tel Aviv aus starten die Shuttles ins All. Die Gegend um die Tower ist eine florierende Stadt. Hier bekommt man alles, Cybergames, Robots und sonstiges.

Und dann kommt der Tag, an dem Boris Chong zurück kommt und wieder auf Mama Jones trifft.

„Central Station“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Lavie Tidhar.

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die Aufmachung und die Farbe ist genau meines. Die Inhaltsangabe hat auch ein spannendes Buch versprochen. Kurz hatte ich bei der Zusammenstellung bedenken, schob diese aber bei Seite. Leider. Nach dem Bild ist es Science Fiction, betitelt ist es mit Roman und es hat den World Fantasy Award gewonnen. Irgendetwas passt da optisch nicht zusammen und leider ist der Inhalt genauso.

Der Schreibstil des Autors ist atemberaubend. Allerdings nicht, weil er so gut wäre, sondern weil der Autor Mega-Sätze benutzt. Es kam mir manchmal vor, dass auf einer Seite gerade mal 5 Sätze zu finden sind. Nicht nur, dass der Autor gerne Schlangensätze bildet, nein, der Inhalt ist auch einfach unnötig. Wenn man am Ende des Satzes vergessen hat, worum es am Anfang ging, dann hat der Autor, meines Erachtens, etwas falsch gemacht. Zumal ich auch nicht wirklich in der Straße jeden Laden, mit Inhalt des Inventars und warum das verkauft wird, oft auch noch in der Klammer gesetzt, wissen muss.

Es mag sein, dass das Buch ein schillernder Roman ist. Ich fand ihn einfach nur schrecklich. Als dann auch noch eine Strigoi auftauchte, hörte das ganze echt für mich auf. Zuerst erhoffte ich, dass hier mit Strigoi etwas anderes gemeint ist, aber nein, es tauchen tatsächlich Vampire auf.

Die Story ist dazu noch zäh wie Rübensaft. Irgendwie passiert gar nichts, alles dümpelt nur dahin daher. Ich muss mir echt merken, dass ich keine Bücher mehr lese, die einen Award, welchen auch immer, gewonnen haben. Das ist einfach keine Kost für mich.

Positiv fand ich, dass der Roman nicht in den üblichen Gegenden spielte. Dass man hier Israel und die Umgebung genommen hat, fand ich sehr gelungen. Auch die Karte am Anfang fand ich sehr hilfreich. Den Anhang hätte mich mir etwas ausführlicher gewünscht. Viele Begriffe, die anderen vielleicht gängig sind, kannte ich einfach nicht. Erklärt waren nur wenige Begriffe aus dem Text.

Mir hat auch die Situation der Robots gefallen. Die von den Menschen nach dem Gebrauch einfach weg geworfen werden. Unsere übliche Überflussgesellschaft eben nur in der Zukunft.

Im Großen und Ganzen fand ich den Roman einfach nur langweilig, mit teilweise unmöglichen Sätzen. Viele Seiten habe ich einfach überblättert und nur drüber gelesen. Auch wenn ich ein paar positive Punkte an dem Buch gefunden habe kann ich hier nicht mehr als einen Stern vergeben.  


1 / 5 Sterne


Rezension  zu „Die Eishexe - HB“

Ganz Fjällbacka steht Kopf. Die kleine Linnea Berg wird vermisst. Dazu kommt noch, dass das Kind im gleichen Alter ist und auf dem gleichen Hof wohnt, wie ein bereits 1985 ermordetes Mädchen.

Der neue Fall rollt den alten Fall wieder auf. Haben die Mörder von früher wieder zugeschlagen?

Schriftstellerin Erica Falck, die gerade dabei ist, ein Buch über den alten Fall zu schreiben versucht ihren Mann Hauptkommissar Patrik Hedström mit Informationen  zu unterstützen.

Kann der Fall gelöst werden und kann Linnea noch lebend gefunden werden?

„Die Eishexe“ ist der 10 Band der Falck-Hedström Krimis aus der Feder der Autorin Camilla Läckberg.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Von Genießen kann man hier wieder nicht reden. Die Sprecherin Maria Hartmann, mag sie auch eine geniale Schauspielerin sein, konnte mir das Buch kein bisschen näher bringen. Durch ihr eintöniges Vorlesen war das Buch irgendwie ein dicker zusammenhängender Brocken. Viele Sprecher können jeder Person eine eigene Stimme geben, was ich wirklich fantastisch finde. Bei Maria Hartmann wusste man nicht einmal, spricht jetzt eine Frau, ein Mann oder ein Kind. Dazu kam, dass die Sprecherin an Stellen im Text mit der Stimme „lachte“ wenn sie etwas als humorvoll empfand. Ich mag das überhaupt nicht. Wenn man Humor vorlesen will, dann bitte nur in der wörtlichen Rede und nicht im Text selbst. Die wörtliche Rede an sich war bei ihr einfach nur emotionslos.

Dazu muss ich sagen, dass das Buch nicht wirklich als Hörbuch geeignet ist. Da der Text einfach herunter gelesen wurde, hatte ich immer Probleme, wo ich mich gerade befand. Daher, dass etliche unübersichtliche Erzählstränge durch das Buch wuseln, hatte ich nie wirklich eine Ahnung, in welchem Strang ich mich gerade befand. Bis ich mich dann umgestellt hatte, war fast schon wieder der nächste Strang dran.

Außerdem dachte ich, dass in dem Buch ein interessanter Krimi um dieses verschwundene Kind stattfindet. Daher war ich bis zu einem gewissen Grad wirklich gespannt, wie die ganzen Stränge eigentlich zusammen gehören. Ich musste am Ende jedoch feststellen, dass dies alles nur auf eine ziemlich schwammige Auflösung im Epilog hin zielte.

Vor allem ließ die Autorin kaum etwas aus. Das ging von einer überflüssigen Heirat, die lesbischen Geliebten, dem rechtsradikalen Sohn, der Hexenverfolgung von 1631, bis hin zu den armen Flüchtlingen. Dazu eine alternde Schauspielerin, eine nervige Autorin, ein Hauptkommissar, ein gedrücktes Mauerblümchen, pubertierende Jugendliche, segelnde Syrer, das hässliche Entlein und noch etliche mehr, die ich zum Glück schon wieder vergessen habe.

Ehrlich? Ich habe mich durch das Hörbuch wirklich durchgequält. Und das ist auch noch die gekürzte Fassung. Ich mag nicht wissen, was noch ausführliches im Buch geschrieben steht. Die gekürzte Fassung war mir schon viel zu lang.

Dem Buch hätte es echt besser getan, wenn es einfach „nur“ um den alten und neuen Fall der Mädchen gegangen wäre.

Das Hörbuch kann ich hier echt nur eingefleischten Camilla Läckberg Fans weiter empfehlen. Das einzig Gute an dem Buch war, dass man den 10. Teil auch ohne die anderen soweit gut verstanden hat.


1 / 5 Sterne


Rezension zu „BioPunk‘d“

„Bio Punk’d“ ist eine Anthologie aus 8 Kurzgeschichten aus der Feder des Autors Andreas Zwengel.

Hier ist es, wie mit jeder andern Anthologie auch. Es gibt Storys, die mir super gefallen, welche die mir weniger gefallen und welche die mir gar nicht gefallen haben.

Besonders gut gefallen haben mir die beiden Storys „Invasion“ und „BioPunk’d“. Ich liebe beide Geschichten. Die eine wegen ihrem Humor und dem Aha-Effekt am Ende und die andere weil sie einfach Böse ist.

Gar nicht gefallen hat mir „Bedrohte Art“. An sich war die Idee ganz nett, allerdings geht es mir auf die Nerven ständig von den bösen Deutschen im zweiten Weltkrieg zu hören. Es gibt genug andere Kriege, die man als Beispiel hätte nehmen können.

Die anderen Geschichten waren gut. Nicht hervorragend gut oder schlecht, aber eben auch nur gut.

Den Schreibstil des Autors fand ich ganz in Ordnung. Er konnte auch in diesen kurzen Storys den Spannungsbogen bis zum Ende hin ziehen.

Das Cover selbst ist schon ein Hingucker. Ganz so horrormäßig wie das Bild auf dem Cover fand ich den Inhalt jetzt nicht. Aber es ist schön düster und morbide.

Kurzgeschichten sind immer etwas, was man zwischendurch lesen kann. In dem Buch sind auch ziemlich viele Geschmäcker abgearbeitet. Selbst der gute alte Western durfte nicht fehlen. Ist also für jeden etwas dabei.


4 / 5 Sterne


Samstag, 13. Januar 2018

Rezension zu „Neanderthal“

Deutschland 2053. Die Menschen sind mittlerweile Gesundheitsfanatiker geworden. Fast alle haben von der Krankenkasse implantierte Chips, die sie überwachen. Wenn man etwas Falsches isst, wird man direkt eine Stufe höher gesetzt. Man will ein langes gesundes Leben für den Menschen. Das schreckt die Firmen auch nicht davon ab, bereits bei Embryos Gendefekte auszumerzen.

Doch was macht das alles mit dem Menschen an sich? Man spricht mittlerweile von der „Großen Depression“, der viele zum Opfer fallen. Vor allem greift diese neue Krankheit bei Kinder und Jugendlichen um sich. Die „Große Depression“ treibt viele Menschen in den Suizid.

Und dann wird in der Nähe des Neanderthals ein Skelett gefunden. Es ist deformiert wie ein behinderter Mensch. Doch eigentlich sind diese Krankheiten durch die Genreparatur doch alle ausgemerzt.

„Neanderthal“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Jens Lubbadeh.

Das Cover selbst hat mich direkt angesprochen. Die düsteren Farben mit dem Glanzdruck sind sehr einfach, hatten für mich jedoch genau die richtige Wirkung.

Ich fand, das Buch ließ sich nicht einfach lesen. Ich musste hier definitiv langsamer lesen, wie bei anderen Büchern. Das heißt nicht, dass es schwierig zu verstehen war oder umständlich geschrieben. Der Inhalt war für mich einfach zu spannend, um etwas zu verpassen.

Diese Welt, die der Autor erschaffen hat, ist schon faszinierend. Dieser Gesundheitswahn stellt sich bereits jetzt in unserer Zeit schon ein. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Krankenkassen irgendwann wirklich die Überhand bekommen und die Leute nur noch kontrollieren wollen. Nur noch Essen und Bewegung nach Vorschrift. Ein gruseliger Gedanke, allerdings leider gar nicht so abwegig.

Genmanipulation würde bestimmt auch vielen Leuten gefallen. Ich schätze, wenn es die Ethik zulassen würde, wären wir da auch schon gut mit dabei.

Der Fall selbst hat mir gut gefallen. Der Autor hat jetzt keinen reißerisch schnellen Schreibstil, trotzdem hat mir das Werk gut gefallen.

Was mir nicht so lag waren die Teile aus der Neandertalerzeit. Mich hat das Leben des Typs zu der Zeit wirklich kein Stück interessiert. Zum Ende hin habe ich, ehrlich gesagt, die Seiten überblättert und es hat mir zur Klärung des Falles nicht wirklich gefehlt. Daher stammt auch der Stern Abzug, weil die Stellen doch sehr oft im Thriller aufgetreten sind.  

Ich fand das Werk war ein außergewöhnlicher Thriller. Der Stoff muss einem liegen, das muss ich auch erwähnen. Man sollte sich schon im Klaren sein, dass es kein gewöhnlicher Thriller ist.


4 / 5 Sterne