Mittwoch, 17. September 2014

Rezension zu „Die Auftragsmörderin“

Prinz Karek wächst wohlbehütet in der Burg seines Vaters auf. Er hat kein Interesse an Politik oder der Kunst des Kampfes. Ihn interessiert nur, was es als nächstes zu Essen gibt. Da Karek aber einmal König von Toladar werden soll, schickt ihn sein Vater kurzerhand zur Feste Strandsitz um dort eine richtige militärische Ausbildung zu genießen. Offiziell … inoffiziell schickt er Karek dort hin, damit ihn die Krähe, eine Auftragsmörderin die hinter ihm her ist, nicht aufspüren kann. Karek wird in der Feste unter anderem Namen aufgenommen und nur Großmeister Rogat weiß um seine geheime Identität.

Karek hat es schwer sich in der Feste einzuleben. Der harte Drill und der Umgang mit den verschiedenen Charakteren seiner Mitanwärter machen ihm zu schaffen. Dazu kommt noch, dass die Krähe weiterhin auf seiner Spur ist.

Am Anfang erscheint die Geschichte langweilig zu sein. Ist sie aber ganz und gar nicht. Natürlich zieht sich die Story am Anfang dahin, weil Karek schon eigenartig ist. Außer Essen scheint ihn nichts zu interessieren. Allerdings ändert sich das ganz schnell. Karek ist eine richtig sympathische Figur. Selbst die Krähe, die Auftragsmörderin, hat mir direkt von der Person her gefallen. Alles ist klar beschrieben allerdings auch ohne viele unnötige Ausschmückungen. Alles in allem, genau mein Stil! Protagonisten, die sich sympathisch entwickeln, mit denen man mitfiebern kann. Eine tolle Story ohne viel Tand und ellenlange Erklärungen, damit ich mir noch eigene Vorstellungen machen kann. Einfach nur zu empfehlen! Nun brauche ich dringend den zweiten Teil.


5 / 5 Sterne



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