Montag, 20. August 2018

Rezension zu „Weltenzerstörer“

Irgendwann taucht ein Kristall auf, der eine seltsame Botschaft enthält. Der Weltenzerstörer kommt!

Die Menschheit soll sich auf ihre Versklavung zu Futter einstellen und die Erde soll verschlungen werden.

Doch die Menschen nehmen das nicht so einfach hin und wollen sich zur Wehr setzen.

„Der Weltenzerstörer“ ist eine Kurzgeschichte aus der Feder des Autors Cixin Liu.

Das Cover sieht megamäßig aus und die Inhaltsangabe versprach viel Spannung und Science Fiction.

Als ich das Buch in den Händen hatte, fragte ich mich, wo die Geschichte ist. Ich habe nicht auf die Seitenzahl geachtet. Das Buch umfasst gerade mal 122 Seiten. Davon sind gerade mal 62 Seiten die eigentliche Story. Wenn ich die 8 Seiten am Anfang noch abziehe, auf denen soweit nichts steht.

Danach kommen 24 Seiten Anhang, der mich nicht interessierte. Und 28 Seiten Leseprobe eines anderen Romans des Autors, was mich dreimal nicht interessierte.

Die Geschichte selbst war soweit ganz witzig. Natürlich war sie nicht sehr ausgereift. Es gab nicht wirklich Personen die agierten oder Aktionen die passierten. Alles blieb fad und oberflächlich. Obwohl die Story an sich, wirklich gut hätte sein können, wenn man dem Ganzen etwas mehr als 62 Seiten gegeben hätte.

Eigentlich fand ich an dem Buch nur 45 Seiten wirklich lesenswert. Denn der Epilog zerschlug irgendwie den Aha-Effekt bei mir wieder.

Wenn ich dann die Preis Leistung vergleiche, kann ich nur den Kopf schütteln. 9 Euro für so ein kleines Werk, das nicht einmal zur Hälfte mit der eigentlichen Geschichte gefüllt ist, ist definitiv zu teuer. Vor allem, wenn man bei der Bestellung nicht auf die Seitenzahl geachtet hat.

Die Story ganz nett, die Ausführung leider mangelhaft und das Ende ziemlich an den Haaren herbei gezogen, gebe ich mit viel Augenzudrücken noch 2 Sterne.

2 / 5 Sterne


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