Sonntag, 13. November 2016

Rezension zu „Die Akte Zodiac 2“

Eva Lendt hat auf einem Single Portal einen Mann kennen gelernt. Nun trifft sie sich endlich mit ihm. Doch das traute Treffen wird mal wieder von Marco Brock unterbrochen. Egomanisch wie er ist, muss er sich natürlich zwischen die beiden drängen und das Treffen stören.

Auf einem Internatsgelände hat sich ein Club um Serienmörder gebildet. Die drei Jungs gehen die Fälle alter Täter durch und versuchen ungelöste Fälle zu lösen. Sie nennen sich „Sons of Sam“. Phillip, einer der drei hat allerdings Stress mit seiner Freundin. Sie kann es nicht verstehen, wie man so ein Hobby haben kann.

Und der Zodiac plant weitere Morde.

„Die Akte Zodiac 2“ ist der zweite Teil der Zodiac Reihe aus der Feder von Autor Linus Geschke.

War der erste Teil noch einigermaßen spannend, ist der zweite für mich leider total abgesackt. In diesem Teil geht es fast nur um das Liebesleben von Eva, Egopflege von Brock und den Club der drei „Sons of Sams“. Ach ja, am Ende der Folge wird dann auch nochmal auf den Zodiac aufmerksam gemacht. Der sollte ja nicht vergessen werden, ist er doch ein Hauptcharakter des Krimis.

Vom Schreibstil selbst ist soweit nichts Negatives zu sagen. Er ist flüssig und gut zu lesen. Der Inhalt jedoch war einfach nicht spannend. Die drei Jungs vom Club nerven mich gewaltig. Sind sie doch so selbstsicher, dass sie denken, die Polizei wäre so blöd, dass sie gewisse Verbindungen nicht selbst sehen.

Bei Brock ist jede Erklärung zu viel. Diese Selbstverliebtheit und Hochnäsigkeit geht bei mir leider gar nicht.

Und Eva, wie bei der Rezension zum ersten Teil schon erwähnt, ist der Single Man der irre Mörder, ist es total langweilig und vorhersehbar. Ist er es nicht, ist die Hälfte des Romans einfach überflüssig.

Ich kann für diesen Teil nur gut gewollte zwei Sterne vergeben. Diesen Teil sehe ich als Verbindungsglied mit den anderen Teilen, der hoffentlich bis zum Ende hin noch Sinn ergibt.


2 / 5 Sterne


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