Montag, 26. Januar 2015

Rezension zu „Das Buch der Finsternis“

Salzburg 1486. Damit sein Bruder in die Lehre bei einem berühmten Buchdrucker gehen kann, wird der 13-jährige Quirin als Handlanger mitgegeben. Während sein Bruder lesen lernt und Buchstaben zusammensetzen darf, bleibt Quirin nur die harte Drecksarbeit über. Als der Meister einen wichtigen Auftrag von Abt Antonius bekommt, macht er sich mit seinen Lehrlingen und der Druckermaschine auf den Weg. Endlich angekommen, wärt die Ruhe nicht lange. Die Abtei wird überfallen. Mit den letzten Atemzügen gibt der Meister Quirin ein Kästchen und nimmt ihm das Versprechen ab, es unter allen Umständen zum Bischof nach Salzburg zu bringen. Quirin flüchtet Hals über Kopf ohne etwas mitzunehmen. Unterwegs findet er allerdings ungeahnte Hilfe. Doch was ist in dem Kästchen? Wer sind die Verfolger, die sich nicht abschütteln lassen? Und kommt Quirin sicher mit dem Kästchen in Salzburg an?

„Das Buch der Finsternis“ ist eigentlich ein Jugendbuch, aber auch genauso wunderbar für Erwachsene. Die Geschichte ist flott und spannend geschrieben. Der historische Hintergrund ist sehr realistisch und scheint gut recherchiert zu sein. Anna und Quririn sind sympathisch und man fiebert bei ihren Abenteuern mit, ob auch alles gut ausgeht.

Man erfährt während dem Lesen immer wieder ein Stück, was in dem Kästchen genau drin ist. Allerdings wird erst am Ende alles offenbart. Das hält die Spannung bis zum Schluss gespannt. Optisch ist das Buch ebenfalls ein Hingucker. Der Umschlag des Hardcover Buches ist teilweise glänzend, wobei der Kopf dann unheimlich heraus kommt. Im Innenteil gibt es noch eine Karte, sowie ein kleiner Anhang von Personen und Ortsbezeichnungen. Alles in allem fand ich das Buch ein gelungenes Werk und empfehle es gerne weiter.

5 / 5 Sterne



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen