Mittwoch, 7. April 2021

 Rezension zu „Ich bekenne“

 

„Ich bekenne“ ist die Autobiografie von Rob Halford, dem Sänger der Metal Band Judas Priest.

 

Das Werk selbst kommt schon sehr beeindruckend daher. Das Hardcover mit den glänzenden, hervorstehenden roten Buchstaben und dem düster drein schauenden Rob Halford macht schon gewaltig etwas daher. Auf der Rückseite steht auch keine Inhaltsangabe, sondern es befindet sich dort ein jüngeres Foto des Sängers auf einem Motorrad. Heavy halt.

 

Die Biografie umfasst dicke 524 Seiten geballte Ladung Information. In der Mitte befinden sich auch ein paar Seiten mit Fotografien aus der Vergangenheit von Rob Halford.

 

Im Buch wird, glaube ich, nichts ausgelassen. Der Sänger erzählt sein Leben, man könnte sagen, ohne etwas zu verschönern oder auszulassen, weil es nicht passend wäre. Man erfährt wirklich viel Persönliches und Interessantes aus seinem Leben. Vielleicht auch Dinge, die man gar nicht so genau wissen möchte. Alleine der Gedanke, was man so alles in braune Umschläge packen kann …

 

Was soll ich sagen. Ich fand das Werk richtig gut. Schonungslos ehrlich und offen, sympathisch, verrückt, hart und doch auch schön und herzergreifend.

 

Ich mag Judas Priest und war selbst schon auf einem Konzert von ihnen. Ich hatte jedoch in den letzten Jahren ihre Musik irgendwie vergessen, weil andere Bands dazu kamen, die mir dann besser gefallen haben. Ich werde mir jetzt die letzten und auch die frühen Werke der Band anhören und dabei an die Lebensgeschichte des Sängers denken.

 

Mir hat das Werk komplett gut gefallen und freue mich darüber, es in den Händen halten zu können und ihm einen Ehrenplatz in meinem Regal zu geben.

 

5 / 5 Sterne



 

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