Dienstag, 28. März 2017

Rezension zu „Hammer of the North – Die Söhne des Wanderers“

England im Jahre 865. Die Königreiche sind untereinander im Krieg. Doch die wahren Herrscher des Landes sind die Kirchenmänner. Sie stopfen sich alles in die Taschen, was sie bekommen können und keiner wagt einen Widerspruch.

Doch dann tauchen eines Tages die Nordmänner im Reich auf. Mordend und vergewaltigend fallen sie in das Land ein.

So wird Shef geboren. Nordmänner vergewaltigten die Gemahlin eines englischen Thanes. Shef ist ein Bastard und wird auf dem Gut seines Herrn, Vater kann man ihn nicht nennen, nur geduldet. Nur für niedere Dienste ist er gut genug.

Und dann trifft seine christliche Welt auf die der nordischen Götter. Immer mehr fühlt er sich dieser Seite hin gezogen. Merkt er doch nicht, dass er langsam Spielball zwischen den Gewalten wird.

„Hammer of the North – Die Söhne des Wanderers“ ist der erste Band in der „Hammer of the North“ Reihe aus der Feder der Autoren Harry Harrsison und John Holm.

Der Roman ist kein reiner historischer Roman. Auch in die Richtung Fantasy kann man ihn nicht wirklich stecken. Er ist eher ein Zwischending der beiden Richtungen. Meistens meint man, man hat einen reinen historischen Roman in den Händen. Doch die wirkliche Geschichte wird nicht ganz gespiegelt. Dazu kommen die Visionen von Shef. Mir hat die Verbindung der beiden Genre sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist vielleicht manchmal etwas langatmig, trotzdem gut zu lesen. Das Werk ist mächtig dick. Bis ich durch die 580 Seiten durch war, hat es schon etwas gedauert.

Die einzelnen Gruppen unterliegen den üblichen Klischees. Die Nordmänner sind harte, grausame und lüsterne Zeitgenossen. Die Engländer die gebildeten und verschlagenen Leute. Die einzelnen Figuren sind auch typisch. Frauen sind nichts, Männer sind alles.

Das Cover fand ich einfach, aber sehr ansprechend. Mir gefällt auch gut, dass die Reihe das Cover beibehält und nur die Farben wechselt.

Es ist der erste Teil einer Reihe und lässt einige Fragen offen. Ich bin gespannt, wie die Story weiter geht. Ganz hat mich das erste Werk nicht überzeugen können. Trotzdem vergebe ich gute 4 Sterne und gebe der Reihe eine Chance sich weiter zu entwickeln.


4 / 5 Sterne


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