Dienstag, 4. August 2015

Rezension zu „Landsby 2 – Zerbrochene Träume“

Haben es Jule und Galen geschafft? Können Mutanten und Menschen endlich zufrieden nebeneinander leben? Nein, es ist, wie es ist. Menschen können mir Andersartigen nicht umgehen. Immer steht die Angst, Neid und Misstrauen im Vordergrund. Doch Galen verändert sich und ihre Beziehung beginnt zu bröckeln. Kann es Jule schaffen, die Liebe von Galen neu zu entfachen und ihre Beziehung zu retten? Und wer ist verantwortlich, dass die Differenzen von Menschen und Mutanten immer wieder neu angefacht werden?

„Landsby 2 – Zerbrochene Träume“ ist der zweite Teil einer Trilogie. Dieser Roman knüpft recht flott an die Geschehnisse von Band eins. Es hat mir sehr gut gefallen, dass alles recht flüssig durchgelaufen ist und nicht mehrere Jahre vergangen sind.

Jules ist mir manchmal etwas arg verliebt und ist dann ab und an zu versessen auf Galen. Was wohl an mir liegt, ich mag nicht unbedingt Liebesgeschichten. Was mir gut gefallen hat, war die Welt Landsby an sich. Dystopisch zerfallen, Wasser- und Nahrungsmittelknappheit, das Elend vieler und die Gier nach Macht weniger. Das Gehen über Leichen um das eigene Wohl zu erreichen. Massen in technische Forschung stecken, aber den Hass gegen Mutanten schüren. Ja, die Welt nach einer Dystopie wird nicht anders sein, als unsere Welt heute.

Wenn ich ehrlich bin, die Hauptgeschichte mit den Liebenden war bei mir daher eher Hintergrund. Nicht falsch verstehen, die Geschichte der beiden ist natürlich super, nur finde ich das andere oftmals noch interessanter. Ich fand die Entwicklung der Welt selbst sehr spannend und gut geschrieben. Zumal ich es sowieso immer sehr spannend finde, wie Autoren sich die Welt nach einer Katastrophe / Apocalypse vorstellen. Und dies ist in Landsby doch sehr gut gelungen.

4 / 5 Sterne


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen