Donnerstag, 16. Juli 2015

Rezension zu „Kalypto“

Nach tausenden von Jahren wachen die Magier wieder auf. Sie lagen in einem tiefen Schlaf und warteten auf ihre Wiedererweckung. Doch mit den Jahren sind viele der Magier zu Staub zerfallen. Nun scheint die Zeit gekommen, dass sie wieder über die Welt herrschen sollen. Vier Magier sind erkoren vier Menschenvölker auszuwählen. Diese sollen gegeneinander kämpfen, damit die Magier erfahren, wer das beste Volk ist, um ihre Sklaven zu werden. Denn nur die Besten sind gerade gut genug zu dienen.

„Kalypto“ ist der Auftakt einer Fantasy Serie. Dementsprechend endet der erste Teil auch mit einigen Fragen, was ganz normal ist. Der Autor hat mit dem ersten Teil den Anfang eines Epos geschaffen, dass nicht in ein paar Seiten erzählt werden kann. „Kalypto“ ist ein Buch, dass mit seinem Umfang sein Geld wert ist. Der Beginn der Geschichte erstreckt sich über mehr als 550 Seiten.

Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Die Kapitel sind zwar größer, aber immer wieder von kleinen Abschnitten durchzogen. Der Schreibstil ist flüssig und recht einfach zu lesen. Was nicht bedeuten soll, dass er plump oder inhaltslos wäre. Er kommt einfach ohne große Erklärungen aus und fliest nur so dahin.

Problematisch an dem ersten Teil ist nur, dass er sehr lange braucht, bis er Fahrt aufnimmt. Die Geschichte ist nicht uninteressant. Tom Jacuba geht sehr tief und lange auf die einzelnen Charaktere ein. Etwas verwirrend für mich war, dass in manchen Kapiteln die Zeit weitaus schneller verging, als in den anderen Erzählsträngen.

Die Einführungen über die einzelnen Personen, bzw. Völker ist sehr ausführlich und lange. Für mich persönlich was dies ab und an etwas zu weit ausgeholt und hätte kürzer sein dürfen. Wobei jedes Volk sehr gut dargestellt wurde. Mag es sich jetzt durch seine Handlungen oder die Sprache unterscheiden. Auch die Wesen, die neu erfunden wurden haben mir sehr gut gefallen. Zwar waren sie soweit neu, aber doch so bekannt, dass ich sie mir ohne große Erklärungen vorstellen konnte.

Für einen Debüt-Roman war „Kalypto“ sehr gelungen. Ich kenne wenige Bücher, die als Debüt so groß angelegt sind und doch so überzeugen. Für Liebhaber großer Fantasy ist das Buch auf jeden Fall weiter zu empfehlen.


4 / 5 Sterne


Kommentare:

  1. Hallo
    eine schöne Rezension.

    Mir gefällt dein Blog, ich komme gerne wieder.
    Liebe Grüsse
    Daniela
    drei Lockenköpfe

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  2. Hallo Zsadista! ☺

    Ich hoffe, dass ich dich noch nicht gefragt habe, falls doch, bitte verzeih' mir ...
    Hast du schon vom Bloggernetzwerk gehört? Wenn nicht, dann lass' ich dir mal eben den Link zum Hintergrund des Blogprojekts da:
    https://bloggervernetzt.wordpress.com/an-blogger/
    Jedenfalls bin ich dort seit etwa seit März 2015 Mitglied und würde mich sehr freuen, wenn ich deine Rezension hier zu "Kalypto" verlinken dürfte. (Und mit deiner Erlaubnis hoffentlich auch in Zukunft ein paar deiner Rezensionen?)
    Und hier sende ich dir noch einen Beispiellink, wie das Ganze im Endeffekt aussieht:
    https://bloggervernetzt.wordpress.com/2015/06/23/kalypto-01-die-herren-der-walder-von-tom-jacuba/

    Über eine kurze Antwort (gerne hier, ich schaue wieder vorbei) würde ich mich sehr freuen!
    Ganz lieben Gruß ♥,
    Janine

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