Rezension zu „Die andere Seite der Realität“
Whitechapel London 1888. Bestialische Morde
an Frauen häufen sich und Inspector Seth Aspen ist für die Ermittlungen
verantwortlich. Zunächst erscheinen die ersten Morde nicht miteinander zusammen
zu hängen. Doch schnell wird Aspen klar, dass es sich um einen Serienmörder
handelt. Mittlerweile hat die Presse dem Mörder den Namen „Jack the Ripper“
gegeben. Inspector Aspen verhaftet einen Mann, allerdings kann er ihm die Morde
nicht nachweisen und muss ihn wieder gehen lassen. Sofort setzt sich Tumblety
nach Amerika ab. Nachdem neue Beweise auftauchen, macht sich Aspen auf, seiner
Spur zu folgen und ihn zu verhaften. Er kann ihn auch aufspüren und es kommt zu
einem Kampf. Und dann geschieht etwas Unerwartetes … Aspen wird in einer
Parallelwelt wieder wach. Kann er den Killer trotzdem dingfest machen? Und was
ist das für eine unerwartete Welt?
Ich habe das Buch ohne viel Vorwissen
gelesen und war offen für so ziemlich alles. Die Inhaltsangabe hört sich auch
sehr gut an. Was mich allerdings dann erwartete, fand ich nicht mehr sehr
berauschend. Ich finde die Darstellung von London im Jahre 1888 sehr gut
dargestellt. Die Lebensumstände und der Dreck kann man sich sehr gut
vorstellen. Das erste viertel des Buches handelt um die Ripper Morde und die
Jagd auf ihn in London. Den Teil fand ich OK, wenn auch nicht übermäßig
spannend. Ab dem Punkt, als Aspen jedoch mit dem Ripper in diese Parallelwelt
gefallen ist, hat mir die Geschichte gar nicht mehr gefallen. Diese Fantasy
Welt an sich, war auch nicht schlecht. Die Figuren selbst haben mir gut
gefallen, allerdings nicht in Bezug auf die Ripper Story. Die Geschichte wurde
mir zu abstrus, dass ich am Ende nur noch drüber gelesen habe. Das Buch war
leider gar nicht mein Fall. Für die Darstellung der Welt in London und die
eigentlich interessanten Charaktere in der Parallelwelt gibt es noch 2 Sterne.
2 / 5 Sterne


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