Montag, 29. November 2021

 Rezension zu „Winterland – HB“

 

Ein Ehepaar wird bestialisch ermordet aufgefunden. Warum wurde solch eine Tat begangen? Und wer hat so etwas getan?

 

Fast zeitgleich wird auf den Kopenhagener Weihnachtsmarkt eine Bombe gezündet. Es gibt viele Tote und Verletzte. Alles was die Polizei aufbieten kann, wird aufgefahren um das Attentat aufzuklären.

 

Da gibt es nicht viel Hilfe um die Tat des toten Ehepaars aufzuklären. Also bleibt Martin Juncker nur die beiden jungen Kollegen zur Aufklärung. Dabei ist Juncker gerade erst auf die Polizeistation strafversetzt worden. Am ersten Tag schon gleich einen Doppelmord, dabei hat Juncker schon genug private Probleme.

 

„Winterland – HB“ ist ein Krimi aus der Feder der Autoren Kim Faber und Janni Pedersen.

 

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Stefan Kaminski hat manchmal etwas seltsam vorgelesen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran. Flüssig fand ich das Ganze jetzt nicht.

 

Das Hörbuch an sich fand ich etwas arg schwierig. Die Fälle selbst waren sehr interessant, auch wenn am Ende nicht wirklich alles aufgelöst wurde. Gerade das fand ich auch mal richtig gut.

 

Was mich wirklich störte war, dass hier gefühlt mehr als die Hälfte des Hörbuches über das Privatleben der Ermittler war. Viele Leser bzw. Hörer mag das interessieren. Mich interessiert so etwas nur wenig, bis gar nicht. Wer mit wem fremdgegangen ist und warum macht ein Buch für mich nicht interessanter, eher langweiliger. Bei so geballten Informationen war ich teilweise eher sogar genervt. Zumal es wirklich nichts mit dem Verlauf der Fälle zu tun hatte.

 

Von den Personen war auch nicht wirklich jemand sympathisch. Es war keiner da, bei dem ich mitgefiebert hätte, sie waren mir alle absolut egal.

 

Das Ende mit Juncker und seinem Vater fand ich auch sehr merkwürdig. Ich muss gestehen, ich habe es auch nicht verstanden. Hat er jetzt wirklich seinen Vater umgebracht, weil er keinen Bock mehr auf Pflege und Betreuung hatte?

 

Ein recht guter Fall mit einem außergewöhnlichen Ausgang. Mit leider viel zu viel privaten Informationen, die für mich nicht hätten sein müssen. Daher von mir leider nur zwei Sterne. Es ist schon schade, wenn man zwar eine Idee für einen guten Pot hat, dies aber nicht wirklich zu Papier bringen kann und dafür zu viel Auffüllendes Material drum herum schreiben muss.

 

2 / 5 Sterne



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